Thema: Werkstatt einrichten


Stand: 13.12.2017

Wie alles anfing

Schuld sind natürlich immer andere...

In diesem Fall ist es das Uferwerk, genauer gesagt die Uferwerk eG.

Als wir das wunderbare Industriegrundstück vor dem Kauf das erste Mal besichtigen konnten war sofort klar: Hier wird es eine Platz zum Basteln und Werkeln geben.

"Leben und Arbeiten im Uferwerk" – so die Devise.

Insbesondere die große Halle 36, die als Lagerraum genutzt wurde, bot Platz ohne Ende und hatte den wunderbaren Charme von oll, etwas muffig, dreckig – ideal für eine Werkstatt!

In einem anderen Gebäude stand noch eine riesige Standbohrmaschine. Auf die Frage ob die noch raus solle oder ob jemand eine große Standbohrmaschine in seiner Wohnung haben möchte habe ich spontan "Ja, ich!" gerufen und das sogar ernst gemeint.

Inzwischen sind ein paar Jahre vergangen, wir haben gemeinsam das größte Wohnhaus aus Strohballen in Deutschland gebaut und ich habe eine Wohnung darin. Auch die Wohnung hat mit ihren Rohren, die kreuz und quer in 2,20 m Höhe durch den Raum verlegt wurden, (bei einen Neubau!) einen gewissen Industriecharme.

Parallel dazu wurde immer wieder an der Umnutzung der Halle 36 geplant. Schließlich hatten wir einen Plan, eine Baugenehmigung und Geld für den Umbau und es konnte losgehen. Fast alles in Eigenleistung: Rückbau von fest eingebauten Geräten, eine neue Außenhülle aus Lärchenholz, Einbau von Trockenbauwänden, statische Träger für die Konstruktion, eine gute Dämmung aus Naturstoffen und Strom- und Datenkabel.

Die Fenster stammen aus dem Rückbau anderer Hallen, wurden neu bearbeitet und in Absprache mit dem Denkmalschutz blau gestrichen.
Mein Raum wurde innerhalb der Planungsphase immer wider hin und her geschoben, schließlich bin ich am Nordende der Halle mit einem eigenen Tor gelandet. Nur noch 67 qm von der ursprünglich 80 bis 100 qm großen Wunschfläche.

Dennoch: Es gibt jede Menge zu tun!